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Berichte für das Jahr 2010

04.12.2010 wba/jn

Mühlenbach verkauft sich gegen Triberg prächtig - 13-25-Niederlage

Peter Ohler hat bislang alle Großen besiegt - auch den Triberger Coskun Ozturk

Der VfK Mühlenbach steigerte sich gegen Titelanwärter SV Triberg auf heimischer Matte um fast 300 Prozent, siegte in drei der zehn Paarungen – in der Vorrunde gab es nur einen Erfolg auf der Matte – und verlor trotzdem mit 13:25. Doch nachdenklich für die Gäste muss stimmen, dass der VfK in Bestbesetzung sehr wahrscheinlich gewonnen hätte. In den beiden Leichtgewichtspaarungen wären nämlich Michael Wettlin und Istvan Szurovszki klar favorisiert gewesen. Korrigiert man die Ergebnisse dieser beiden Paarungen entsprechend, dann hätte es am Ende 20:18 für die Gastgeber geheißen. So aber profitierte die Reichenbach-Zehn vom Verletzungspech des VfK und rückte durch die Niederlage von Taisersdorf in Ketsch nun auf Rang zwei der Liga vor. Die Zehn von Christof Stelmaszek und Markus Burger brauchte sich aber vor über 300 Fans keinesfalls als Verlierer fühlen, ganz im Gegensatz zu Mattenleiter Anton Pfaff, der sich spätestens seit diesem Kampf aus der Elite der deutschen Kampfrichter verabschiedete. Erst brachte er durch seine eigenwilligen Entscheidungen Gästecoach Bernd Reichenbach mehrfach auf die Palme und dann auch noch die Zuschauer, die Paul Vollmer schon als Schultersieger über Jan Rotter gesehen hatten. Pfaff schaute im entscheidenden Moment einfach weg, gab sogar eine Zwei für Rotter und schenkte diesem somit den Sieg. Das hatten der VfK und Paul Vollmer wahrlich nicht verdient. Das Schwarzwald-Derby begann für die VfK-Fans eigentlich erst mit dem vierten Duell – Triberg führte mit 11:0 – als Peter Öhler gegen Coskun Öztürk auf die Matte ging. Und weil der Türke zweimal wählen durfte, gingen die ersten beiden Runden auch an ihn. Erst im dritten Durchgang machte Öhler den ersten Punkt und schraubte Öztürk mit 7:0 von der Matte. In der vierten Runde gab der Triberger in Rückstand liegend auf. Bernd Burger, in Triberg einziger Sieger seiner Mannschaft, lieferte nun gegen Joscha Gantert einen Superfight ab und schulterte seinen Gegner in der dritten Runde. Damit war der VfK eigentlich schon im Soll, doch es wurde noch packender. Für Andreas Ringwald war nämlich gegen Emmanuelle Rinella mehr drin, als nur eine Runde, denn Rinella profitierte zweimal vom Zwiegriff. Im Kampf der Kämpfe zeigte Kai Rotter gegen Florian Neumaier, warum er die Nummer eins in Deutschland ist. Dennoch enttäuschte Neumaier nicht. Auch Paul Vollmer wehrte sich verbissen gegen Rotter 'zwei', den erst 19-jährigen Jan. Der Triberger, technisch exzellent, dominierte die ersten beiden Runden klar. In Durchgang drei führte dann plötzlich Vollmer und wurde durch Kampfrichter Anton Pfaff gestoppt. Im vielleicht schönsten Kampf des Abends zwischen Mario Eble und Kirill Fadeew – es stand in der vierten Runde 20:15 für Eble, gelang diesem eine Kopfbeinklammer gegen Fadeew und somit der Schultersieg.

Die Kämpfe:

G 55: Francesco Constantino 0:4 OG: 0:0

F 60: Matthias Wettlin - Sascha Oswald 0:3 PS: 0:6, 0:3, 1:2

G 66: Edgar Rauch - Pascal Becker 0:4 TÜ: 0:6, 0:6, 1:2

F66: Bernd Burger - Joscha Gantert 4:0 SS: 3:4, 4:3, 4:1

G 74: Paul Vollmer - Jan Rotter 0:4 TÜ: 0:7, 0:6, 2:4

F 74: Mario Eble - Kirill Fadeew 4:0 SS 1:3: 4:5, 8:7, 5:0

G 84: Florian Neumaier - Kai Rotter 0:3 PS: 0:2, 0:1, 0:3

F 84: Andreas Ringwald - Emmanuele Rinella 1:3 PS: 0:3, 1:0, 0:1, 0:1

G 96: Peter Öhler - Coskun Öztürk 4:0: AS: 0:2, 0:3, 7:0, 1:0

F 120: Alexander Müller - Sven Kiefer 0:4 SS: 0:6, 0:7, 0:7


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