Viel zu jubeln hatten die Fans vom VfK Mühlenbach am Freitagabend im Oberligakampf gegen den KSK Furtwangen. Um 20.30 Uhr pfiff Kampfrichter Alessio Faschetti die Begegnung und den ersten Kampf Lukas Klausmann gegen Raphael Gliese an. Bis fast zur Halbzeit war dies ein ausgeglichener Kampf, bis Lukas Klausmann den Beinangriff seines Gegners abwehrte und ihn durch den Konter auf die Schultern drückte. Beflügelt von diesem Sieg knüpfte Alexander Müller und Felix Jenter an. Beide Ringer konnten ihre Kämpfe vorzeitig beenden und so den Vorsprung des VfK Mühlenbachs ausbauen. Patrick Schwendemann durfte an diesem Abend die Punkte ohne Kampf ins Mühlenbacher Eck tragen. Vor der großen Halbzeitpause holte Furtwangen auf, denn Christoph Walter unterlag seinem Gegner.
Auch danach ging die Aufholjagd Furtwangens weiter. Simon Schmider und Robin Grießbaum mussten die Punkte weggeben. Zum ersten Mal auf Mühlenbacher Matte stand der Neuzugang Fati Vejseli. Gespannt schauten die Zuschauer der Taktik und den Aktionen des Neuzugangs zu bis nach knapp 90 Sekunden die Tafel einen Schultersieg zeigte. Zum Einstand wurde er gebührend gefeiert. Paul Vollmer trat in seiner unbeliebten Stilart in der Gewichtsklasse bis 75 kg an. Nach dem er kurze Zeit mit zwei Punkten zurück lag, sammelte er nach und nach seine Punkte und konnte vor Ablauf der Zeit vier Punkte ins Mühlenbacher Lager bringen. Als Publikumsliebling wurde er ebenfalls gefeiert. Im Letzten Kampf traf Tobias Neumaier gegen Matthäus Weiß. In einer souveränen Art konnte Tobias nach und nach Punkte auf sein Konto schreiben und noch in der ersten Halbzeit technisch überhöht gewinnen. Zum Schluss zeigte die Mannschaftstafel einen 28:12 Mannschaftssieg, der den Zusammenhalt in der Mannschaft belohnte.
Auch die zweite Mannschaft war siegreich und konnte damit den zweiten Kampf in der noch jungen Saison für sich gewinnen. Mit 20:8 Mannschaftspunkten gewann die Reservestaffel das kleine Derby für sich. Siegreich dabei waren Niclas Stenzel, Kai-Lukas Fritsch, Marvin Schwab, Yannick Schwab, Simon Franz und Louis Kurz.
